Tarifvertrag sicherheitsgewerbe nordrhein westfalen 2019

Nordrhein-Westfalen zu einem stärkeren und kompetenteren Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation zu machen, ist eine der wichtigsten politischen Prioritäten der Regierung. Mit dem Hauptziel, das umsetzungsorientierte Forschungs- und Innovationspotenzial zu steigern und die Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Innovationspolitik der NRW darauf abzielt, das Innovationsprofil der Region zu schärfen und Spitzenleistungen zu fördern und gleichzeitig Kapazitäten auf breiterer Ebene aufzubauen. Dies gilt sowohl für den Bereich der Forschung als auch für die Innovation. Im Hinblick auf letztere werden mehrere Unterstützungsmaßnahmen und -maßnahmen eingeführt, die sowohl vom EFRE kofinanziert als auch unabhängig finanziert werden. Im Bereich der KMU-Förderung verzichtet die Region bewusst auf die Inbetracht der Strukturfonds. Ende 2013 hatte das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung zusammen mit anderen an der EFRE-Finanzierung beteiligten Stellen einen ersten Entwurf der Innovationsstrategie Nordrhein-Westfalens im Rahmen der EU-Strukturfonds 2014-2020 erarbeitet. Anfang 2014 erhielten mehrere Interessenträger Gelegenheit, zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen. Insgesamt gingen mehr als 150 Vorschläge ein. Anfang Dezember 2014 wurde das endgültige Dokument durch einen Kabinettsbeschluss gebilligt. Insgesamt kann die neue Innovationsstrategie als ein Amalgam aus drei Hauptkomponenten verstanden werden: der bereits entwickelten und veröffentlichten forschungsorientierten Strategie « Fortschritt NRW », einer Technologietransferstrategie und einer Lead-Market-Strategie, die das Hauptelement der Neuheit ist.

Im Rahmen der forschungsorientierten Strategie « Fortschritt NRW » liegt der Fokus auf Forschung und Innovation für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen großer gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz oder intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Mobilität. Die Leitmärkte der Zukunft leiten sich derweil aus den großen gesellschaftlichen Herausforderungen und den spezifischen Stärken und Spezialisierungsvorteilen Nordrhein-Westfalens ab. Im Hinblick auf die regionale Strategie für intelligente Innovation (RIS3) konzentriert sie sich auf die folgenden acht Leitmärkte: Trotz erheblicher struktureller Veränderungen und langjährigem unterdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum bleibt das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit einem regionalen BIP von 693,3 Mrd. € im Jahr 2017 eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Europas (Eurostat, 2019). 2016 entfielen auf das Land NRW 21 Prozent des deutschen BIP, das seinen Status als wirtschaftlich stärkste Region des Landes behauptete (Eurostat, 2019). Beim Pro-Kopf-BIP (35.600 Euro in KKS) gehört Nordrhein-Westfalen jedoch zu den wirtschaftlich eher schwachen Bundesländern Westdeutschlands, und das Pro-Kopf-BIP liegt leicht unter dem nationalen Niveau (36.400 Euro, 2017) (Eurostat, 2019). Nordrhein-Westfalen ist eine der größten Exportregionen in Deutschland. 2018 exportierte sie umgerechnet 196,2 Mrd.

EUR, was 14,9 % der deutschen Gesamtausfuhren entspricht (Statistisches Bundesamt, 2019). Sie ist die zweitgrößte deutsche Exportregion vor Bayern (14,5%) und hinter Baden-Württemberg (15,4%) (Statistisches Bundesamt, 2019). Die Gesamtarbeitslosenquote erreichte 2018 3,8 %, ein deutlicher Rückgang von 5,6 % im Jahr 2014 von 32,1 %. Diese Quote liegt leicht über dem nationalen Durchschnitt (3,4 % im Jahr 2018) (Eurostat, 2019).

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